| Seine beliebten Stellen sind Steine und Hindernisse, wo er sich nicht nur gut verstecken
kann, sondern auch oft gute Nahrung findet.
Junge Barsche leben im Schwarm, und jeder Angler, der es mal richtig erlebt hat, wird diese Momente
nie vergessen. Ältere und größere Stücke leben meistens alleine (oder 2 – 3 zusammen) in einem
Territorium. Wenn es dort genügend Nahrung (Larven, Käfer, Würmer, Frösche, Köderfische) gibt, muss
dieses Gebiet gar nicht so groß sein.
Was sollte man an den Haken geben? Im Frühjahr am besten Mistwurm oder Tauwurm, welche die Barsche
auch gleich schlucken. Beste Fangzeit um diese Jahreszeit ist in der Früh oder bei Sonnenuntergang.
Im Sommer sind Köderfische (Laube, Gründling) und eine feine Grund- oder Posenmontage angesagt. Die
andere Variante sind fast alle Kunstköder. Blinker, Spinner, Twister, Ripper, Wobbler, aber auch
Kunstfliegen können an manchen Tagen gute Fänge nicht nur in den tieferen Stellen, sondern auch sehr
nahe am Ufer bringen.
Beim Ausnehmen und Abschuppen muss man sehr vorsichtig sein, weil der Barsch viele gefährliche
Stacheln hat. Diese Verletzungen sind sehr schmerzhaft. Entnehmen darf man max. 7 kg am Tag.
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