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In unserem südböhmischen Meer, wie auch manchmal der Lipno- Stausee genannt wird sind auch Hechte zahlreich
vertreten. Seinerzeit wurde hier sogar ein Weltrekordfang für Hecht mit der Angel von 25,40 kg gemacht.
Der Hecht ist ein typischer Standortfisch. Man sucht nach ihm hauptsächlich an Stellen mit
natürlichen oder künstlichen Hindernissen (alte Bäume, Hausruinen, Steine, Baumstümpfe usw.).
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| Fischen kann man praktisch in allen Tiefen. Bei den Angeltechniken werden meistens zwei Methoden
benützt. Die erste ist das Posenfischen mit lebendem oder totem Köderfisch. Die zweite und auch
sehr effektive Methode ist das Spinnfischen. Es gibt keinen Zweifel, dass der Hecht einen toten
Köderfisch vom Boden nimmt, oder dass er auch eingeholte Köder anraubt. Man kann Hechte sogar
sehr gut mit der Fliege fangen.
Wenn man mit der Pose fischt, ködert man am besten lebende Köderfische aller erlaubten Arten.
Fängig sind fast alle wie zB Rotauge, Brachse, Karausche, Rotfeder, Gründling, Barsch oder
Kaulbarsch. Gute Stelle, richtige Zeit und Montage, und der Hecht kommt sicherlich zum Mittagessen. Beim
Spinnfischen kann man es eigentlich mit allem versuchen, was der heutige Markt zu bieten hat. Alle Sorten
von Spinner, Blinker, Wobbler, Twister, Ripper oder Streamer kann man ohne Probleme versuchen. Nicht nur
beim Spinnfischen, sondern auch beim Posenfischen ist ein Stahlvorfach eine absolute Notwendigkeit.
Drillen muss man vorsichtig, weil die Hechte zu den guten Kämpfern gehören. Manchmal springt der
Hecht ganz wild aus dem Wasser, aber die kleinern Exemplare (50 - 70cm) werden bald müde. Der
Hecht ist nicht so empfindlich wie der Zander, trotzdem sollte man mit gedrillten Fischen vorsichtig umgehen.
Sehr aufpassen muss man beim Abhaken. Die Hechtzähne sind sehr scharf und deshalb gefährlich. Die
Wunden heilen langsam und kompliziert! Die Hechtsaison läuft vom 16.6. bis 31.12. |